Gestaltungskonzept

Aufgrund der Anforderungen wird ein Gestaltungskonzept angestrebt, das weitgehend dem Zustand zwischen 1920 und 1960 entspricht. Aus betrieblichen Gründen werden geringfügige Änderungen vorgenommen.

Schale, Fender, Schanzkleid 

  • Der Fender wird achtern um das Heck durchlaufend ergänzt.
  • Die Blende unterhalb der Radkästen wird weiss gestrichen.
  • Der Handlauf beim Schanzkleid vorne wird mit einem Halbrundprofil bis zum Vordersteven ergänzt.
  • Die Poller neben der vorderen und hinteren Ausladung werden erhöht.
  • Die hintere Ausladung wird nach achtern verschoben.

 

Hauptdeck

  • Die Gestaltung des 1. Aufbaus bleibt unverändert.
  • Das Vordach über den Galerien vorne wird bis zum Radkasten leicht zurückgeschnitten, um die Sicht des Schiffführers von den Aussenfahrständen auf die vordere Ausladung zu verbessern.


Oberdeck

  • Das Panoramarestaurant achtern wird als Glaskonstruktion ausgeführt.
  • Das Oberdeck erhält von der Höhe Steuerhaus bis zum Ende des Oberdecks achtern ein Aussenzelt.
  • Das vordere Teil des Aufbaus (Kaminhaus und Raucherstübli) bleibt äusserlich unverändert.
  • Das Raucherstübli mit Inneneinrichtung wird rekonstruiert.
  • Vor dem Raucherstübli wird das Oblicht über dem Mitteldeck rekonstruiert.
  • Das Zeltgestänge auf dem Vordeck wird rekonstruiert.
  • Vor dem Raucherstübli ist ein kurzes Vordeckzelt vorgesehen, das Vordach entfällt.
  • Der hintere und vordere Mast werden in Originallänge ausgeführt. Beide können für die Unterfahrt der Achereggbrücke eingeklappt werden. Der vordere Mast wird wieder am Originalstandort platziert.
  • Die Platzierung der vorderen Lüfter erfolgt gemäss Originalzustand.


Kamin und Steuerhausdeck

  • Der Kamin wird in typischer EWZ[1]-Ausführung, weitgehend nach dem Originalzustand, nachgebaut. Für die Unterfahrt der Achereggbrücke kann der Kamin teleskopisch abgesenkt werden.
  • Das Steuerhaus wird weitgehend mit folgenden Merkmalen nach dem Zustand von 1920 gestaltet:
    -  für die Unterfahrt der Achereggbrücke wird es zweiteilig ausgeführt. Der obere Teil kann über den unteren Teil abgesenkt werden. Eine Blende um den unteren Teil kaschiert den daraus resultierenden Absatz zwischen den beiden Teilen.
    -  Die Fensterteilung wird von 10 auf 9 geändert. Damit werden die Fenster geringfügig vergrössert und der aus gesetzlichen (BAV-Anforderung) und betrieblichen Gründen unerwünschte Mittelpfosten im Sichtbereich des Schiffsführers entfällt.
  • Die Aussenfahrstände werden bis auf die Höhe Vorderkante Steuerhaus nach hinten verschoben. Die Treppenabgänge von den Aussenfahrständen zum Oberdeck sind nach vorne gerichtet.

zurück


[1] Escher Wyss Zürich

Druckversion