Firmengeschichte
Alles begann im Jahre 1835, als der Kaufmann Casimir Friedrich Knörr die Bevölkerung von Luzern mit der Mitteilung überraschte, er beabsichtige eine Schifffahrtsgesellschaft auf dem Vierwaldstättersee zu betreiben. Sein Vorhaben wurde mit der der Jungfernfahrt des Schaufelraddampfers "Stadt Luzern" im Jahr 1837 umgesetzt. Mit Hilfe des stark wachsenden Verkehrs auf der Nord-Südachse der Alpen (über Vierwaldstättersee und Gotthardpass) und dem touristischen Aufschwung während der anschliessenden Belle Epoque um 1900, wuchs das Unternehmen zur grössten Schifffahrtsgesellschaft der Schweiz.
In Luzern entwickelte sich die Schiffswerft parallel zur Schifffahrt. Die anfänglich spärlichen technischen Anlagen erweiterten sich im Laufe der Zeit zu einer modernen und umfangreichen Werftinfrastruktur. In der Schiffswerft werden einerseits seit 1931 innovative Motorschiffe konstruiert und gebaut, anderseits umfangreiche Sanierungen an Schiffen aller Art durchgeführt.
Der Startpunkt für den eigenen Schiffbau war die Entwicklung und der Bau des MS Mythen 1931. In den Jahren 1946 – 1955 entstanden die Schiffe Waldstätter (ein Vorgängerschiff vom heutigen MS Waldstätter), Titlis und Rigi. Von 1955 – 1963 wurden die Schiffe Schwyz und Winkelried sowie von 1964 – 1976 die Schiffe Pilatus, Gotthard und Unterwalden (heute Europa) gebaut. Die meisten dieser Schiffe wurden in einem für zu dieser Zeit innovativen Konzept erstellt, nämlich mit den Werkstoffen verzinkter Stahl (Rumpf) und Aluminium (Aufbauten).
Nach 1980 wurden sukzessive die bekannten Schaufelraddampfer restauriert. Im Weiteren wurden vier, von Partnerwerften vorgefertigte Motorschiffe bei SHIPTEC Lucerne erfolgreich fertig gestellt.
SHIPTEC Lucerne verfügt darum heute über eine langjährige Erfahrung und ein grosses Know-how in der Entwicklung, dem Bau und der Instandhaltung von Fahrgastschiffen, Arbeitsschiffen und Yachten.

